Die Lieder-Edda 139 Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum Neun lange Nächte, Vom Sper verwundet, dem Odhin geweiht, Mir selber ich selbst, Am Ast des Baums, dem man nicht ansehn kann Aus welcher Wurzel er sproß. 140 Sie boten mir nicht Brot noch Meth; Da neigt’ ich mich nieder Auf Runen sinnend, lernte … Weiterlesen > „Odhins Runenlied.“ »
Autor: sunny
Die Lieder-Edda 111 Zeit ists zu reden vom Rednerstuhl. An dem Brunnen Urdas Saß ich und schwieg, saß ich und dachte Und merkte der Männer Reden. 112 Von Runen hört ich reden und vom Ritzen der Schrift Und vernahm auch nütze Lehren. Bei des Hohen Halle, in des Hohen Halle Hört ich sagen so: 113 … Weiterlesen > „Loddfafnis-Lied.“ »
1 Der Ausgänge halber bevor du eingehst Stelle dich sicher, Denn ungewiss ist, wo Widersacher Im Hause halten. 2 Heil dem Geber! der Gast ist gekommen: Wo soll er sitzen? Athemlos ist, der unterwegs Sein Geschäft besorgen soll. 3 Wärme wünscht der vom Wege kommt Mit erkaltetem Knie; Mit Kost und Kleidern erquicke den Wandrer, … Weiterlesen > „Hâvamâl. Des Hohen Lied“ »
Vorwort. Zur Edda soll man einige Kenntnis mitbringen von ihrer Geschichte, vom Ursprung und Sinn ihrer Mythen, von der Umbildung ihrer Göttersage in Heldensage, von der endlichen Verwandlung beider in Märchen. Der deutsche Leser soll außerdem wissen, daß er ihr dieselbe Pietät schulde, welche einem Sohne, wenn er kein Bild seiner seligen Mutter besäße, geziemen … Weiterlesen > „Die Edda – Ein Vorwort von Wilhelm Jordan“ »