Die Lieder-Edda Hyndluliodh. Das Hyndlalied. Freyja. 1 Wache, Maid der Maide, meine Freundin, erwache! Hyndla, Schwester, Höhlenbewohnerin. Nacht ists und Nebel; reiten wir nun Wallhall zu, geweihten Stätten. 2 Laden Heervatern in unsre Herzen: Er gönnt und giebt das Gold den Werthen. Er gab Hermodur Helm und Brünne, Ließ den Siegmund das Schwert gewinnen. … Weiterlesen > „Hyndluliodh. Das Hyndlalied.“ »
Autor: sunny
Die Lieder-Edda Rîgsmâl. Das Lied von Rigr. So wird gesagt in alten Sagen, daß Einer der Asen, der Heimdall hieß, auf seiner Fahrt zu einer Meeresküste kam. Da fand er ein Haus und nannte sich Rigr. Und nach dieser Sage wird dieß gesungen: 1 Einst, sagen sie, ging auf grünen Wegen Der kraftvolle, edle, … Weiterlesen > „Rîgsmâl. Das Lied von Rigr.“ »
Die Lieder-Edda Fiölsvinnsmâl. Das Lied von Fiölswidr. 1 Vor der Veste sah er den Fremdling nahn, Den Riesensitz ersteigen. Wächter (Fiölswidr). Welch Ungethüm ists, das vor dem Eingang steht, Die Waberlohe umwandelnd? 2 Wes verlangt dich hier, was erlauerst du? Was willst du, Freundloser, wißen? Auf feuchten Wegen hebe dich weg von hier, Hier … Weiterlesen > „Fiölsvinnsmâl. Das Lied von Fiölswidr.“ »
Die Lieder-Edda Grôgaldr. Groas Erweckung. 1 Wache, Groa, erwache, gutes Weib, Ich wecke dich am Todtenthor. Gedenkt dir des nicht? Zu deinem Grab Hast du den Sohn beschieden. 2 „Was bekümmert nun mein einziges Kind? Welch Unheil ängstet dich, Daß du die Mutter anrufst, die in der Erde ruht, Menschliche Wohnungen längst verließ?“ 3 … Weiterlesen > „Grôgaldr. Groas Erweckung.“ »
Die Lieder-Edda Skîrnisför. Skirnirs Fahrt. Freyr, der Sohn Niörds, hatte sich einst auf Hlidskialf gesetzt und überschaute die Welten alle. Da sah er nach Jötunheim und sah eine schöne Jungfrau aus ihres Vaters Haus in ihre Frauenkammer gehen. Daraus erwuchs ihm große Gemüthskrankheit. Skirnir hieß Freys Diener. Niördr bat ihn, Freyr zum Reden zu bringen. … Weiterlesen > „Skîrnisför. Skirnirs Fahrt.“ »
Die Lieder-Edda Alvîssmâl. Das Lied von Alwis. Alwis. 1 Gedeckt sind die Bänke: so sei die Braut nun Mit mir zu reisen bereit. Für allzuhastig hält man mich wohl; Doch daheim wer raubt uns die Ruhe? Thôr. 2 Wer bist du, Bursch? wie so bleich um die Nase? Hast du bei Leichen gelegen? Vom … Weiterlesen > „Alvîssmâl. Das Lied von Alwis.“ »
Die Lieder-Edda Thrymskvidha oder Hamarsheimt. Thryms-Sage oder des Hammers Heimholung. 1 Wild ward Wing-Thôr als er erwachte Und seinen Hammer vorhanden nicht sah. Er schüttelte den Bart, er schlug das Haupt, Allwärts suchte der Erde Sohn. 2 Und es war sein Wort, welches er sprach zuerst: „Höre nun, Loki, und lausche der Rede: Was … Weiterlesen > „Thrymskvidha oder Hamarsheimt. Thryms-Sage oder des Hammers Heimholung.“ »
Die Lieder-Edda Ögisdrecka. Ögirs Trinkgelag. Ögir, der mit anderm Namen Gymir hieß, bereitete den Asen ein Gastmahl, nachdem er den großen Keßel erlangt hatte, wie eben gesagt ist. Zu diesem Gastmal kam Odhin und Frigg sein Weib. Thôr kam nicht, denn er war auf der Ostfahrt. Sif war zugegen, Thôrs Weib, desgleichen Bragi und Idun … Weiterlesen > „Ögisdrecka. Ögirs Trinkgelag.“ »
Die Lieder-Edda Hŷmiskvidha. Die Sage von Hymir. 1 Einst nahmen die Walgötter die erwaideten Tiere Zu schlemmen gesonnen noch ungesättigt: Sie schüttelten Stäbe, besahen das Opferblut, Und fanden, Ägirn fehle der Braukessel. 2 Saß der Felswohner froh wie ein Kind, Doch ähnlich eher der dunkeln Abkunft. Ihm in die Augen sah Odins Sohn: „Gib … Weiterlesen > „Hŷmiskvidha. Die Sage von Hymir.“ »
Das Harbardslied. Thôr kam von der Ostfahrt her an einen Sand; jenseits stand der Fährmann mit dem Schiffe. Thôr rief: 1 Wer ist der Gesell der Gesellen, der überm Sunde steht? Harbard antwortete: 2 Wer ist der Kerl der Kerle, der da kreischt überm Waßer? Thôr. 3 Über den Sund fahr mich, so … Weiterlesen > „Harbardhsliodh. Das Harbardslied“ »