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Die Edda.

Die EDDA

Nordische Göttersagen und Mythologien

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Die EDDA

Die Edda – nordische Mythologie und Göttersagen

Die Edda fasziniert bis heute Jung und Alt. Wohl fast jeder hat die Namen Odin, Thor, Wallhall, Asen, Gandalf, Grudrun schon gehört – oder gesehen.

Denn bis heute spielen die Götter und Gestalten der Edda eine große Rolle in Literatur, Erzählungen und Kino.

Die Edda

Edda ist der Name zweier Werke des 13. Jahrhunderts aus Island. In diesen beiden Werken werden skandinavische Sagen über die nordische Mytholokie und der Asen erzählt. Dabei ist die Snorra-Edda in Prosa geschrieben, während in der Lieder-Edda alte Lieder niedergeschrieben wurden. Obwohl beide Werke denselben Namen tragen und ähnliche Geschichten liefern, hängen sie nicht direkt miteinander zusammen. Die Lieder-Edda ist eine Sammlung altisländischer Lieder, die sich im Laufe der Jahrhunderte im Volksmund gesammelt hatten. Die Snorra-Edda hingegen stellt einen Überblick des damaligen nordischen Glaubens dar, der wirklich erst im 13. Jahrhundert durch Snorri Sturluson entstanden ist. Snorri Sturluson bedient sich mehrerer, heute unbekannter Quellen und beinhaltet teilweise auch Lieder, die in der Lieder-Edda niedergeschrieben sind.

Die Lieder-Edda

Die Ältere Edda beinhaltet 16 Götterlieder und 24 Heldenlieder rund um die nordische Mythologie. Am Anfang dieses Werkes wird die Tötung des Riesen Ymir, aus dessen Leichnam die Götter die neun Welten schufen, sowie die Erschaffung des Weltenbaums Yggdrasil und der ersten Zwerge und Menschen besungen. Die folgenden 15 Götterlieder beschreiben einzelne Geschichten der Götter genauer.
In den Heldenliedern werden verschiedene Helden, wie beispielsweise Helgi oder Sigurd besungen. Die meisten Lieder drehen sich neben den Inhalt um Mut und Ruhm, Rache und Mord.
Oft werden die Lieder und Dichtungen als Dialog zwischen verschiedenen Göttern, Helden oder anderen Wesen dargestellt.

Die Snorra-Edda

In diesem Werk sind die Asen nicht mehr als unsterbliche Götter dargestellt, sondern als Helden aus Griechenland und Kleinasien, die nach dem Trojanischen Krieg in den Norden wanderten und dort Könige wurden. Die Snorra-Edda ist in drei Teile unterteilt: In die Gylfaginning, in die Skáldskaparmál und in das Háttatal.
In der Gylfaginning stellt der Autor die nordische Mytholokie und Götterwelt dar.
Die Skáldskaparmál ist eine Lehre der Dichtung. Hier werden anhand von Göttersagen verschiedene Stilmittel erläutert.
Das Háttatal zeigt viele verschiedene skaldische Versmaße in einem von Snorri Sturluson selbst verfassten Gedicht auf. In diesem Gedicht huldigt er außerdem den norwegischen König Hákon Hákonarson und dem Jarl Skúli.

 

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